Mikroplastik ist überall….

Das ist eine Probe vom deutschen Ostseestrand...

Alles, was da leuchtet, ist Mikroplastik. Es ist echt alarmierend, wenn man bedenkt, dass das nur ein Esslöffel Sand ist. Ähnlich sieht es in allen Weltmeeren aus. Wir leben im Plastikzeitalter.

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Das ist eine weitere Probe, diesmal aus einem Klärwerk am Rande von Berlin.

Alles, was da leuchtet, ist auch Mikroplastik und die Probe ist aus dem geklärten Wasser, nachdem das Wasser alle Klärschritte durchlaufen hat.

Da kann man sich schon denken, was mit unseren Gewässern los ist, nicht wahr?

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Um sicherzugehen, eine weitere Probe...

Es steckt im Wasser, sowie im Boden. Und sogar in Tieren wurde es nachgewiesen.

Was macht Mikroplastik dann wohl mit unseren Körpern und der DNA? Bei Fischen wissen wir, dass Mikroplastik wie Hormone wirkt und die Geschlechter der Fische beeinflusst.

Es kommt in der Nähe von Ballungsräumen zu einer immer größeren Zahl an Zwittern unter den Fischen.

Aber es gibt Hoffnung...

Chlamydomonas reinhardtii.

Es gibt Tiere, die Mikroplastik
verwerten können, wie z. B. die Hausmotte, die, dank der
Symbiose mit Mikroorganismen, PET abbauen kann.

 

Auf dem Bild sehen wir die
Alge
,,Chlamydomonas reinhardtii”.
Diese hat ein junges Forschungsteam der HU so verändert, dass sie
Mikroplastik abbauen kann und als Kohlenstoffquelle nutzt.

Für
die von ihnen gentechnisch veränderte Alge ist das Forschungsteam
der HU-Berlin in Boston ausgezeichnet worden. Bei einem
Wissenschafts-Wettbewerb holten sie GOLD und gewannen in der
Kategorie „Pflanzenprojekte“ den ersten Platz.

Eine weitere Klärstufe installieren?